BGSN Wohnungsbestand
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Röthenbach a. d. Pegnitz

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Wohnungsbestand
ÜBERSICHT

Wohnungsbestand.

Unterscheidung zwischen preisgebundenem und frei finanziertem Wohnraum
Preisgebundener Wohnraum

Bei preisgebundenem Wohnraum handelt es sich um Wohnungen, deren Bau oder Modernisierung mit öffentlichen Mitteln durch staatliche Haushalte oder von Förderbanken (ohne KfW Bank) gefördert wurde. Ihre Belegung und die Miethöhe sind über eine bestimmte Zeit reglementiert (Sozialbindung).

 

D.h. der Vermieter darf bei dieser Art von Wohnung keine höhere Miete verlangen, als zur Deckung der laufenden Aufwendungen erforderlich ist. Sollte im Mietvertrag trotzdem eine höhere Mietvereinbarung verankert sein, ist diese unwirksam. Ebenso können diese Wohnungen nur von Personen/Haushalten bezogen werden, welche einen Wohnberechtigungsschein haben.

 

Die gesetzlichen Regelungen zu preisgebundenen Wohnungen sind im Wohnungsbindungsgesetz (WoBindG) im § 8 „Kostenmiete“ festgeschrieben.

Frei finanzierter Wohnraum

Als frei finanzierten Wohnraum bezeichnet man nicht preisgebundene Wohnungen. Also Wohnungen ohne Sozialbindung, deren Bau oder Modernisierung nicht mit öffentlichen Mitteln durch staatliche Haushalte oder von Förderbanken (ohne KfW Bank) gefördert wurde. Also eigentlich der Großteil der privat vermieteten Wohnungen.

 

Bei dieser Art von Wohnungen wird die Miethöhe nicht durch das Gesetz reguliert und die Mieten werden bei Abschluss des Mietvertrages und bei späteren Mieterhöhungen grundsätzlich frei vereinbart. Die gesetzlichen Grenzen (z.B. Mietwucher) gelten natürlich dennoch.

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Städte

Neubauprojekte

Würzburg - Lengfeld
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Objektbeschreibung

Der Neubau mit 34 Mietwohnungen in zwei Gebäuden überzeugt durch seine zeitlos-klassische Architektur, dem hohen Qualitätsstandard, durchdachte und helle Wohnungsgrundrisse sowie attraktive Freiflächen mit Kinderspielplatz. Wärme und Warmwasser werden durch ein Blockheizkraftwerk mit Gas als Energieträger erzeugt.

 

Die weitgehend barrierefreien 2-4 Zimmer Wohnungen mit teilweise offenem Koch-/Wohn-/Essbereich sind ausgestattet mit modernen Duschbädern sowie hochwertigen Vinylböden, Fußbodenheizung, dezentraler Lüftung mit Wärmerückgewinnung, Fenster & Fenstertüren in 3-fach Verglasung und großen Terrassen mit Gartenanteilen im Erdgeschoss oder gemütlichen Balkonen und Dachterrassen, sowie je ein eigenes Kellerabteil. Erreichbar sind die Wohnungen bequem über einen Aufzug.

Lagebeschreibung

Die Wohnanlage liegt im bevorzugten Würzburger Stadtteil Lengfeld mit einem unverbaubaren Blick auf die Festung Marienberg und in unmittelbarer Nähe zum Naherholungsgebiet Kürnachtal.

 

Der Stadtteil Lengfeld zeichnet sich durch eine gewachsene, dörfliche Struktur aus und bietet gleichzeitig all das, was für ein zeitgemäßes Leben wünschenswert ist. Kindergarten und Kita sowie die Grundschule sind auf sicheren Wegen zu Fuß zu erreichen. Direkt im Ort befinden sich auch zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, von Fachgeschäften bis zum Discounter, sowie öffentliche Einrichtungen und verschiedene Arztpraxen.

 

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in ca. 25 Minuten die Innenstadt. Die Haltestellen der Buslinien 26 und 34 sind in wenigen Gehminuten zu erreichen. Radler freuen sich über ein hervorragend ausgebautes Radwegesystem.

 

Das Naherholungsgebiet Kürnachtal lädt zu Entdeckungstouren ein und für sportlich Aktive gibt es ideale Joggingstrecken, mehrere Tennisplätze und mit dem TSV Lengfeld den größten Sportverein in Würzburg in unmittelbarer Nähe.

Bamberg – Rotenstein Apartments
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Objektbeschreibung

Der Bedarf an kleinen, bezahlbaren und hochwertig möblierten Wohneinheiten, sogenannten Mikroapartments, ist so hoch wie nie zuvor. Und das aus mehreren Gründen: Die Zahl der Ein-Personen-Haushalte nimmt kontinuierlich zu. Mittlerweile gibt es 16,5 Millionen Single-Haushalte in Deutschland. Das sind über 40 Prozent aller Haushalte in Deutschland.

 

Das Angebot auf dem Immobilienmarkt hat mit dieser Entwicklung jedoch nicht Schritt gehalten. Neben der zunehmenden Zahl an Studenten suchen unter anderem Ärzte, junge Wissenschaftler und Führungskräfte moderne, flexible und bezahlbare Wohnmöglichkeiten.

 

Mikroapartments schließen eine Lücke auf dem Wohnungsmarkt, indem sie hohe Qualität zu einem bezahlbaren Preis bieten.

 

Insbesondere für diese Mieterzielgruppe entstand in Bamberg eine Wohnanlage über 4 Etagen mit modernen und effizienten Mikroapartments. Diese erhalten Terrassen, Gärten, Balkone und eine zeitgemäße Ausstattung, u.a. schnelles Internet, elektrische Rollläden und Fußbodenheizung für Komfort und optimale Möblierbarkeit.

 

Ausladende Fensterelemente in Richtung Südwesten sorgen für eine großzügige Belichtung und angenehmes Wohngefühl. Die Beheizung der Wohnanlage erfolgt über Fernwärme und entspricht dem aktuellen EnEV-Standard.

Das Grundstück wurde mit einem bebauungsplankonformen Längsgebäude bebaut. Die Erschließung erfolgte, wie im Bebauungsplan gefordert, über die Verlängerung der Ehrlichstraße. Das Gebäude an sich wird über freistehende Treppenhäuser erschlossen, die an Laubengängen anschließen.

 

Die untergeordneten Räume wie Bad und Küche liegen wie im Bebauungsplan gefordert in Richtung Nordosten. Sämtliche Stellplätze sind in einer Tiefgarage untergebracht. Ebenso befinden sich dort sog. „Sport Boxen“, das sind abschließbare Abstellräume in der Verlängerung des jeweiligen Stellplatzes.

Lagebeschreibung

Die Wohnanlage befindet sich im südlichen Bamberger Stadtteil Gereuth in zentraler Lage und von perfekter Infrastruktur umgeben. In kurzer Laufdistanz sind die Regnitzauen zu erreichen und die Bamberger Innenstadt ist auch nur ein paar Minuten entfernt.

 

Bamberg – ein Weltkulturerbe der UNESCO seit 1993 – ist eine historische und gleichzeitig eine lebendige, jung gebliebene Stadt. Tradition und Fortschritt vereinigen sich zu einem harmonischen Ganzen. Bamberg ist umgeben von vier touristischen Gebieten, allesamt einzigartig und unterschiedlich, aber verbunden durch Traditionen. In unmittelbarer Umgebung befinden sich zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten, die Brose Arena sowie der Bürgerpark Bamberger Hain.

 

Aufgrund der äußerst verkehrsgünstigen Lage am Münchner Ring und nahe der A73 sind die Rotenstein Apartments aus allen Richtungen optimal zu erreichen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man in weniger als 15 Minuten die Innenstadt und den Bahnhof. Noch schneller geht es auf direktem Weg mit dem Fahrrad oder dem Auto.

Nürnberg - Quartier Langseestraße
Objektbeschreibung

Innerhalb der großzügigen Projektentwicklung des „Quartier Langseestraße“ entstand ein Wohnhaus mit 18 sogenannten EOF-Mietwohnungen

(EOF steht für „einkommensorientierte Förderung“ durch den Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg).

 

Eine zeitlos-klassische Architektur, durchdachte und helle Grundrisse sowie attraktive Freiflächen machen dieses Quartier zu einem lebenswerten Zuhause. Der moderne Neubau verfügt über 2-3 Zimmer-Wohnungen zwischen 42-74m² mit Loggien, Balkonen oder Dachterrassen.

 

Alle Wohnungen sind barrierefrei, mit dem Aufzug zu erreichen und verfügen über z.B. bodengleiche Duschen. Die Beheizung erfolgt über eine Fußbodenheizung.

Lagebeschreibung

Das „Quartier Langseestraße“ bietet eine hervorragende Infrastruktur mit einem großen Angebot an Einkaufsmöglichkeiten, abwechslungsreichen gastronomischen Möglichkeiten und einem vielseitigen Sport- und Freizeitangebot.

 

Alles ist zu Fuß oder auf kurzen Wegen, beispielsweise mit dem Fahrrad, erreichbar. Der historische Ortskern mit dem Kirchenberg, der Schmausenbuck, der Tiergarten und nicht zu vergessen die Nähe zum Wöhrder See laden zu Spaziergängen, zum Fahrradfahren oder einfach nur zum entspannten Verweilen ein.

Vermietungshotline

Bei Interesse an einer Neubauimmobilie kontaktieren Sie uns gerne!

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Vorstand und Aufsichtsrat
Dörsch

Marko Dörsch

Geschäftsführender Vorstand

Erb

Benno Erb

Vorstand

Machhaus

Lothar Machhaus

Vorstand

Hasler

Gerhard Hasler

Aufsichtsratsvorsitzender

Mitgliedschaft

Wir heißen jeden, der Mitglied unserer Baugenossenschaft Selbsthilfe eG werden möchte, recht herzlich willkommen!

 

Der Erwerb der Mitgliedschaft erfordert:

Eigentümer einer Genossenschaft sind ihre Mitglieder. Als Genossenschaft vermieten wir ausschließlich an unsere Mitglieder.

 

Genossenschaften basieren auf demokratischen Grundsätzen. Bei uns hat jedes Mitglied aktives und passives Wahlrecht bei der Wahl der Aufsichtsräte. Damit sind alle Mitglieder gleichberechtigt – unabhängig von der Anzahl der gezeichneten Mitgliedsanteile hat jedes Mitglied eine Stimme. Das höchste Organ der Genossenschaft ist die Mitgliederversammlung. Sie beschließt über wesentliche Belange der Genossenschaft und wählt den Aufsichtsrat. Jedes Mitglied kann sich für die Umsetzung der gemeinschaftlichen Interessen einsetzen und damit an der Entwicklung der Genossenschaft mitwirken.

 

Mit Eintritt in die Genossenschaft erwirbt jedes Mitglied einen Genossenschaftsanteil. Die eingezahlten Anteile kommen jedem Mitglied zugute, da mit diesen Anteilen werterhaltende Maßnahmen am gemeinsamen Bestand finanziert werden, neuer Wohnraum geschaffen und in umweltschonende Energieversorgung investiert wird.

 

Als Miteigentümer am genossenschaftlichen Eigentum trägt jedes Mitglied auch Sorge für einen verantwortungsvollen Umgang mit seinem Lebensumfeld.

Die wichtigsten Rechte und Pflichten der Mitglieder

Wohngarantie

Fünf gute Gründe für die Nutzung einer Genossenschaftswohnung der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG sind:

 

Recht auf wohnliche Versorgung gem. § 14 Satzung

Das Nutzungsverhältnis kann nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die Satzung der Baugenossenschaft Selbsthilfe eG gekündigt werden.

 

Risikominimiertes Wohnen auf Dauer

Die Miethöhe ist nicht an eine etwaige Gewinnerwartung eines Investors gebunden, sondern auf Kostendeckung ausgerichtet.

 

Die Wohnraumversorgung für Kinder

Die Mitgliedschaft (nicht die Wohnung) ist vererbbar, so dass auch Kinder und Enkel ein genossenschaftliches Dauernutzungsrecht erwerben können.

 

Die Mitbestimmung

Alle grundsätzlichen Entscheidungen werden per Mehrheitsbeschluss in der Mitgliederversammlung beschlossen.

 

Kompetenz in Nordbayern

Über die Grenzen Nürnbergs hinaus ist die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG in weiteren 17 nordbayerischen Städten und Landkreisen vertreten. Des Weiteren verfügen wir über Partnerunternehmen in allen Gesellschaftsformen über ganz Deutschland verteilt.

Struktur

Die Struktur der Genossenschaft, ihr Aufbau und ihre Zusammensetzung werden im Genossenschaftsgesetz und in der Satzung geregelt.

 

Die Genossenschaftsorgane umfassen den Vorstand, den Aufsichtsrat und die Mitgliederversammlung. Sie sind fester Bestandteil jeder eingetragenen Genossenschaft.

Die Mitgliederversammlung ist das höchste Organ der Genossenschaft.

 

Die Aufsichtsratsmitglieder beraten, kontrollieren und bestellen den Vorstand, während der Vorstand die Geschäfte der Genossenschaft leitet und diese nach außen vertritt.

Mitgliederversammlung

Die Mitgliederversammlung ist das Organ für Grundsatzentscheidungen und wird auch als das „Parlament“ der Genossenschaft bezeichnet. Hier kann jedes Mitglied teilnehmen und so die Genossenschaft aktiv mitgestalten.

Aufgaben der Mitgliederversammlung (u.a.)
Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat ist das Kontroll- und Beratungsorgan.

Aufgaben des Aufsichtsrates (u.a.)
Vorstand

Der Vorstand ist das Leitungsorgan.

Aufgaben des Vorstandes (u.a.)
Vorteile einer Genossenschaft
Eine Mitgliedschaft bei einer Genossenschaft bietet zahlreiche Vorteile

Vorteile einer genossenschaftlichen Betreuung gegenüber anderen Vermietern:

 

Ein erhebliches Argument ist das Prinzip der Sicherheit, heute mehr denn je. Viele Elemente genossenschaftlicher Wohnrechte sind heute in die allgemeine Mietenschutzgesetzgebung eingeflossen und spiegeln somit die Vorreiterrolle der Baugenossenschaften in Sachen Mieterschutz wider.

 

Als Ihr Betreuer und Berater kann die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG auf Erfahrungen beim Bauen, Instandsetzen, Instandhalten und Verwalten von mehr als 110 Jahren zurückgreifen. Dies zeigt sich u.a.

Die Rechtsform der Genossenschaft ist schon weit über 100 Jahre in Deutschland verbreitet und bewahrt. Derzeit bestehen ca. 2.000 Wohnungsgenossenschaften mit einer Mitgliederzahl von mehr als 3 Mio. Mitgliedern. Der Marktanteil der genossenschaftlichen Wohnungen betragt derzeit ca. 10% des Gesamtwohnungsmarktes.

Geschichte

Am 06.03.1912 wurde die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG gegründet und die Eintragung ins Genossenschaftsregister erfolgte am 10.06.1912. Ihre Aufgabe besteht seitdem darin ,,preiswerte und gesunde“ Wohnungen zu errichten und ihren Mitgliedern zur Verfügung zu stellen.

 

Im Jahre 1912 als die Baugenossenschaft Selbsthilfe gegründet wurde, stellte der enorme Zuzug von Arbeitern die bayerischen Städte vor große Probleme. Es fehlten Wohnungen für Neuankömmlinge und Einheimische. Die Städte und Gemeinden waren nicht in der Lage, diese Bedürfnisse zu erfüllen. Somit gründeten engagierte Bürger die Baugenossenschaft Selbsthilfe um für bezahlbare und gute Wohnungen zu sorgen.

 

Ziel und Zweck der Genossenschaftsgründung war es, für Mitarbeiter, Angestellte und Beamte gesunde und preiswerte Wohnungen zu bauen. Gerade in den industrialisierten Stadtteilen in Nürnberg herrschte große Wohnungsnot.

 

Im Frühjahr 1913 erwarb die Selbsthilfe dann ihr erstes Grundstück in der Gemarkung Lichtenhof auf dem vier Häuser mit 26 Dreizimmerwohnungen und 23 Zweizimmerwohnungen erstellt wurden. Alle Wohnungen waren ausgestattet mit Bad und WC, was für damalige Verhältnisse sehr außergewöhnlich und luxuriös war. Im Jahr 1913 erwarb die Selbsthilfe noch weitere Grundstücke und erbaute auf diesen weitere drei Häuser. In den Jahren des ersten Weltkriegs ruhte dann allerdings die Bautätigkeit.

 

Ende 1918 zählte die Baugenossenschaft Selbsthilfe bereits 333 Mitglieder und mit dem Krieg gingen auch für die Genossenschaft fünf schwere Jahre zu Ende. 1919 lebte die Bautätigkeit wieder auf und es entstand der bisher größte Neubau mit einem Wohnblock von 130 Wohnungen, dem sogenannten Singerblock in Gibitzenhof, in dem sich noch heute Büros der Baugenossenschaft Selbsthilfe befinden.

 

In den Jahren 1926/27 wurden von der Selbsthilfe mehrere Tochtergesellschaften gegründet. Darunter ein eigenes Architekturbüro und eine eigene Kunst- und Bauschlosserei, es wurde eine Selbsthilfe Nordbayerische Spar- und Kreditkasse eröffnet, die Bauproduktivgenossenschaft Nürnberg & Umgebung wurde unter Beteiligung der Baugenossenschaft Selbsthilfe ins Leben gerufen und es wurde der Lieferungsverband nordbayerischer Baugenossenschaften gegründet.

 

Bei Beginn des Zweite Weltkriegs am 01. September 1939 besaß die Baugenossenschaft Selbsthilfe 1.062 Wohnungen in 133 Häusern. In den Jahren 1941 bis 1943 wurden fünf kleinere Baugenossenschaften mit einem Bestand von 709 Mitgliedern und 347 Wohnungen mit der Baugenossenschaft Selbsthilfe verschmolzen.

 

Die Jahre nach dem Kriegsende 1945 waren die Jahre des Wiederaufbaus. Durch den Krieg sind viele Häuser stark beschädigt worden und es galt nun, diese mit wenig finanziellen Mitteln wieder bewohnbar zu gestalten. Beachtlich war dabei die Eigeninitiative der Mitglieder. Viele versuchten ihre Wohnung mit eigenen Mitteln instand zu setzen. Die Mieter wurden zur gemeinsamen Schutträumaktion aufgerufen, um aus den Trümmern noch verwendbares Baumaterial zu bergen.

 

Nach den harten Jahren nach Kriegsende ging es dann aber für die Genossenschaft bergauf. Ab 1949 erbaute die Baugenossenschaft Selbsthilfe hunderte von Wohnungen und wuchs kontinuierlich an.

 

Ein neuer Weg wurde durch die Fusion der Baugenossenschaft Selbsthilfe mit der Baugenossenschaft im Oberfinanzbezirk Nürnberg eG geebnet. Beide Mitgliederversammlungen haben am 25.05.2012 und am 03.06.2012, der Verschmelzung der beiden gesunden und wirtschaftlich starken Genossenschaften zugestimmt. Die Eintragung in das Genossenschaftsregister erfolgte am 26.07.2012. Die Baugenossenschaft im Oberfinanzbezirk ist mit allen Vermögenswerten und Mitgliedern in die Baugenossenschaft Selbsthilfe verschmolzen worden. Das Unternehmen trägt nun den gemeinsamen Namen Baugenossenschaft Selbsthilfe eG.

 

Im Jubiläumsjahr 2012 verfügte die Baugenossenschaft Selbsthilfe eG über einen Bestand von insgesamt 2.865 Wohnungen mit einer Wohn- und Nutzfläche von 184.407,33 m², 287 Garagen, 164 Pkw-Garagen, 823 Kfz-Stellplätzen, 3 Motorradboxen, 23 gewerblichen Einheiten und 7 sonstigen Einheiten. Diese verteilen sich in der Metropolregion Nürnberg und in 16 verschiedenen Städten Nordbayerns in attraktiven Lagen und werden (fast) allen Ansprüchen gerecht.

 

Die bei der Gründung der Genossenschaft gesteckten Ziele sind seitdem immer weitgehend erreicht worden. Die Wohnungsnot ist im Tätigkeitsbereich der Genossenschaft beseitigt. Daher gilt es nun, den Mitgliedern entsprechend der Marktlage alle Wohnformen anzubieten und besondere Aufmerksamkeit den immer noch nicht versorgten Gruppen der Wohnungssuchenden zu widmen.

 

Seit einiger Zeit liegt das Schwergewicht der unternehmerischen Tätigkeit im Sektor Neubau und Modernisierung. Die Vergrößerung des eigenen Wohnungsbestandes, seine Verwaltung und Erhaltung nehmen an Bedeutung deutlich zu.

 

Die Art der Wohnungsversorgung betrachten wir weiterhin als unsere dauernde Aufgabe und Verpflichtung, die eine weit mehr als hundertjährige Tradition der Wohnungsbaugenossenschaften mit ihrer gesunden und fortschrittlichen Auffassung vom „Wohnen“ uns auferlegt. Die Genossenschaft wird fortfahren, eine gesunde Synthese zu schaffen zwischen dem marktwirtschaftlichen Zwang zur Behauptung ihrer wirtschaftlichen Stellung und ihrer freiwillig übernommenen im Gemeinnützigkeitsrecht verankerten Sozialpflichtigkeit, die jedes spekulative Gewinnstreben ausschließt.

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